Förderrichtlinie Ersatz von Kohleheizungen im Stadtgebiet

Städtischer Zuschuss zum Ersatz einer Kohleheizung kann jetzt beantragt werden

GE. Der Rat der Stadt Gelsenkirchen hat eine Förderrichtlinie zum Ersatz von klimaschädlichen Kohleheizungen beschlossen. Damit soll ein Anreiz geboten werden, auf effiziente und saubere Heizungen umzurüsten. Dies hilft vor allem dem Klima, denn der Ausstoß von CO2 eines modernen Brennwertkessels ist im Vergleich zum Kohleofen um gut die Hälfte geringer, aber auch Stickoxide und Feinstaub werden deutlich weniger emittiert.

 

Für die Förderrichtlinie stehen in diesem Jahr 50.000 € zur Verfügung, die nach Freigabe des aktuellen Haushalts für 2019 nun abgerufen werden können.

 

Die städtische Klimaschutzmanagerin Kirsten Sassning kennt die Fördersätze: “Für den Ersatz einer Kohleheizung werden pauschal 1.000 Euro pro Wohneinheit gewährt, bei der Erstinstallation einer Zentralheizungsanlage erhöht sich der Zuschuss um weitere 1.000 Euro. Bei einem gemeinsamen Vorgehen von Eigentümern mit einem Kessel für mehrere Wohneinheiten kann sich dieser Zuschuss nochmals erhöhen.“ Ausgeschlossen ist der Ersatz durch eine Ölbetriebene Heizung und eine Beantragung durch Mieter.

 

„Da die Entscheidung, welche Heizung die richtige ist und ob sich weitere energetische Maßnahmen anschließen sollten, nicht immer leicht ist, ist uns zudem eine vorhergehende qualifizierte Beratung wichtig“ erklärt Kirsten Sassning. „Die Beratung erfolgt kostenlos. In den Stadtteilbüros in Hassel, Schalke, der Bochumer Straße und der City übernehmen das die Quartiersarchitekten, im restlichen Stadtgebiet die Energieberatung der Verbraucherzentrale.“ Wenn umfangreichere Umbau- oder Sanierungspläne anstehen, kann es durchaus sinnvoll sein, direkt eine/n Experten/in für die Förderprogramme des Bundes zur Energieeffizienz in Wohngebäuden (sog. „KfW-Berater/in“) einzubinden, um weitere Fördermittel des Bundes zu beantragen. Eine Beratung im Vorfeld ist verpflichtend sowie auch die ordnungsgemäße Abnahme der neuen Heizungsanlage durch den Schornsteinfeger.

 

Alle weiteren Informationen zur Förderung  sind in der Förderrichtlinie beschrieben. Diese und die notwendigen Antragsformulare können online auf der städtischen Internetseite abgerufen oder bei Kirsten Sassning im Referat Umwelt angefordert werden. Telefon: 0209 / 169-4202, Mail: kirsten.sassning@gelsenkirchen.de.

 

 

Wichtig ist zu beachten, dass vor Bewilligung der Fördermittel mit der baulichen Umsetzung der Maßnahme noch nicht begonnen werden darf!


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Schneideverbot beginnt

Vom 1. März bis zum 30. September

Symbolfoto: Pixabay.com
Symbolfoto: Pixabay.com

GE. Alle Jahre wieder, immer im Zeitraum vom 1. März bis zum 30. September, ist es verboten, Bäume, die außerhalb gärtnerisch genutzter Grundflächen stehen, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen.

 

Dieses zeitlich beschränkte Schneideverbot dient dem allgemeinen Schutz aller Arten, die auf die genannten Gehölze angewiesen sind. Diese Regelung ist wichtig, um das Blütenangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sicherzustellen, brütende Vogelarten zu schützen sowie Gehölze als Lebens-, Fortpflanzungs-, Zufluchts- und Ruhestätten in der Saison zu erhalten.

 

Unter das Verbot fallen nicht die üblichen Form- und Pflegeschnitte von Hecken, doch sollten auch diese Maßnahmen schonend vorgenommen werden, damit das Brutgeschäft der Tiere dadurch nicht beeinträchtigt wird. Es ist daher ratsam, vor Beginn der Schnittarbeiten die Vegetationsbestände auf Nist- und Brutstätten zu überprüfen.

 

Weitergehende Informationen können beim Referat Umwelt (Tel.: 169-4405 und 169-4267) der Stadt Gelsenkirchen eingeholt werden.

 

 

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Das glaubt man nicht

Güterzug fährt durch Wohnanlage

Die Darstellung ist unverbindlich. Schranken sollen die Stellen markieren, an dem die Züge den Wohnbereich wieder verlassen
Die Darstellung ist unverbindlich. Schranken sollen die Stellen markieren, an dem die Züge den Wohnbereich wieder verlassen

Bericht aus der MieterZeitung des Deutschen Mieterbund 5/2018

An unter ihren Wohnungen durchfahrende Güterzüge werden sich die zukünftigen Mieter gewöhnen. müssen.

 

Der Anblick, dass eine Lok aus einem Wohngebäude wie aus einer Tiefgarage kommt, wird auch manchen Passanten erstaunen. Doch für Innenstädte, in denen die Bodenpreise immer höher schießen, ist das Überbauen einer Eisenbahntrasse sicher eine neue Möglichkeit, Platz für Wohnungen zu schaffen. Nach den jetzt genehmigten Plänen der Projektentwickler, die Unternehmen Friedrich Wassermann und WvM Immobilien, entstehen am ehemaligen Braunsfelder Bahnhof in Köln in drei Häusern 67 Wohnungen und knapp 600 Quadratmeter Gewerbefläche über und neben der Güterzugtrasse.

 

Der technische und finanzielle Aufwand, die Eisenbahntrasse sicher einzuhausen, ist hoch. So wird unter anderem das Gleis neu verlegt, um es zu entkoppeln und so abfedern zu können. Die Güterzüge - zurzeit sind es rund 20 pro Tag - werden durch einen

nicht durchgehend geschlossenen Tunnel fahren. Erhebliche Untersuchungen waren auch zum Brandschutz erforderlich. Die Prüfung der Lärmbelastung hat ergeben, dass der Lärm durch die Einhausung sogar vermindert wird.

 

Mit den Bauarbeiten hat die Firma bereits im September begonnen. Bis Februar 2021 soll der Neubau am Clarenbachplatz fertig sein. Zeitverzögerungen befürchtet der Investor aber wegen der angespannten Lage auf dem Baumarkt

 


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Lichterloh im Kopf !!

Die Hitze zu groß und der Kopf verwirrt.

Foto:   pixabay.com Symbolbild
Foto: pixabay.com Symbolbild

Warnung der Redaktion Ückendorf-Aktuell.org

 

Die achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder sogar eine unglücklich platzierte alte Glasflasche können während dieser Trockenperiode verheerende Folgen haben. In Sekundenschnelle entsteht ein nicht mehr kontrollierbarer Flächenbrand. Welche Folgen daraus entstehen hören und sehen wir im Moment, nahezu täglich.

 

Daher: Absolute Vorsicht ist geboten

 

Und hier der Beitrag eines empörten Lesers über diverse Missstände und absoluter Brandgefahr

 

Er schrieb an uns unter dem  Titel:

Lichterloh im Kopf !!

 

Dass die starke Sonneneinwirkung extrem gefährlich ist und zu viel davon auch beim Menschen unumkehrbare Schäden im Denkapparat bewirken kann, dafür gibt es vielerlei Beispiele.

Eins davon sei hier aufgezeigt.

 

Was passiert im Kopf eines Menschen, wenn er bei dem zurzeit herrschenden Wetter und der seit vielen Wochen herrschenden Dürre…  ein offenes Feuer im Garten oder andernorts entzündet, um Holz- und Laubreste oder ähnlich Brennbares oder auch Unbrennbares zu entsorgen.

 

Liebe Leute…  fürs Protokoll:

 

Das Abbrennen aller Arten von Abfall, Wertstoffen und sonstigen Gegenständen oder Flüssigkeiten außerhalb dafür zugelassener Feuerungsanlagen ist in Gelsenkirchen grundsätzlich verboten.  Rund um die Uhr und zwar ganzjährig.

 

Und zur Erklärung…    ein Feuerfass oder ein Feuerkorb und/oder jedwede weitere selbstgebastelte Feuerstelle, ist  k e i n e  zugelassene Feuerungsanlage. Dazu gehört natürlich auch ein zweckentfremdeter Grill.

 

Lediglich … das Abbrennen von Feuern, die auf überliefertem Brauchtum (Osterfeuer, Martinsfeuer) beruhen, ist ausschließlich im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen zulässig. Dazu bedarf es allerdings einer ordnungsbehördlichen Genehmigung, die bei der allgemeinen Wetterlage so weit entfernt ist wie der Mars.

 

Wer also unbedingt zündeln will, kann dieses ja auf Merkur oder der Venus versuchen. Da benötigt man noch nicht einmal ein Feuerzeug oder Streichhölzer.

 

Und für die, welche des Lesens mächtig sind und/oder nicht nur eine spezielle Lernbegabung für einstellige Zahlen haben gibt es die Möglichkeit, dieses auch schriftlich zu erfahren.

Der § 15, der ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Gelsenkirchen (ObVO GE)

vom 16.08.2017 behandelt genau dieses Thema.

 

TIPP:

 

Wer also keine Lust verspürt, ordnungsbehördlich oder im nächsten Griff strafrechtlich verfolgt zur werden, sollte seinem Zündelverlangen nicht erliegen, sondern entsagen.

 

W.G.  

(Der Verfasser ist namentlich bekannt)


Fotos zur Verfügung gestellt von der Feuerwehr Gelsenkirchen 24.07.2018: Flächenbrand Stoppelfeld in Polsum

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Gesundes Raumklima

Foto: Stadt Gelsenkirchen
Foto: Stadt Gelsenkirchen

Karte hilft gegen Schimmelbildung

Schimmelprobleme gibt es leider in vielen Häusern. Und damit ist nicht zu spaßen, denn Schimmel ist gesundheitsschädlich und mindert die Wohnqualität.

In ihrem Miethaus Am Stäfflingshof 1 haben die Eheleute Heidenreich als Hausbesitzer vorgebeugt. Mit der ALTBAUNEU-Broschüre „Gesundes Raumklima“ und einer Raumklimakarte wird  die Gefahr von Schimmelbildungen und schlechtem Raumklima bald Vergangenheit sein…Mehrv info dazun gibt’s hier.

 

https://www.ueckendorf-aktuell.org/2018/02/20/gesundes-raumklima/