Der Bund Deutscher Architekten läd ein zum Informationsgespräch über den Stand der Stadterneuerung Ückendorf und der Sanierung Bochumer Straße


Gesundes Raumklima

Foto: Stadt Gelsenkirchen
Foto: Stadt Gelsenkirchen

Karte hilft gegen Schimmelbildung

Schimmelprobleme gibt es leider in vielen Häusern. Und damit ist nicht zu spaßen, denn Schimmel ist gesundheitsschädlich und mindert die Wohnqualität.

In ihrem Miethaus Am Stäfflingshof 1 haben die Eheleute Heidenreich als Hausbesitzer vorgebeugt. Mit der ALTBAUNEU-Broschüre „Gesundes Raumklima“ und einer Raumklimakarte wird  die Gefahr von Schimmelbildungen und schlechtem Raumklima bald Vergangenheit sein…Mehrv info dazun gibt’s hier.

 

https://www.ueckendorf-aktuell.org/2018/02/20/gesundes-raumklima/


Alles bleibt beim Alten

Grundsteuerbescheide sind weiterhin bindend

 

Urteil zur Verfassungsbeschwerde wird vor Mitte 2018 nicht erwartet

 

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat Mitte Januar über zwei Verfassungsbeschwerden zur Verfassungsmäßigkeit der Einheitsbewertung von Grundstücken verhandelt. Ein Urteil wird vor Mitte 2018 nicht erwartet.

Von Seiten einzelner Interessenverbände ist geraten worden, gegen die Grundsteuerfestsetzung anhand vorgefertigter Schriftsätze Widerspruch einzulegen…mehr

 

https://www.ueckendorf-aktuell.org/2018/02/12/alles-bleibt-beim-alten/


Gesundes Raumklima

Neue Broschüre erschienen

 

GE. Wir halten uns bis zu 90 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen auf. Für unser Wohlbefinden ist ein gutes Raumklima deshalb unentbehrlich. Aber: Wie werden Räume optimal beheizt und gelüftet? Wie kommt es zu Schimmelbildung? Wie soll die gesunde, frische Luft in die Räume kommen, wenn alles luftdicht eingebaut ist? Und auf welchem Weg können „verbrauchte“ Luft und Schadstoffe aus dem Haus entweichen, ohne dass auch gleich die Wärme unkontrolliert zum Fenster hinaus entschwindet?...mehr

https://www.ueckendorf-aktuell.org/2017/12/05/gesundes-raumklima/

 


Sparpotentiale entdecken

Heizspiegel 2017 ab sofort erhältlich

 

 

GE. 550 Euro oder 1.200 Euro Heizkosten? Das war im vergangenen Jahr die Spanne für Heizkosten in einer durchschnittlichen 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Erdgasheizung. Im Schnitt wurden 800 Euro Heizkosten gezahlt…mehr

https://www.ueckendorf-aktuell.org/2017/12/05/sparpotentiale-entdecken/


Nachtruhe ? Wieso und wann ?

Lärm rund um die Wohnung

Immer mehr Mieter fühlen sich durch Nachbarschaftslärm belästigt.

Ab 22.00 Uhr gilt „Nachtruhe“, aber ausnahmslos? Und welche Regeln gelten
tagsüber? Die MieterZeitung sagt, was erlaubt ist und was nicht

Text: MieterZeitung des Deutschen Mieterbund e.V. Oktober  5/2017

Kinderlärm

Wenn kleine Kinder lachen, schreien, toben oder weinen, müssen die Nachbarn den Lärm hinnehmen. Je jünger die Kinder sind, umso höher sollte die Toleranzgrenze sein. Eltern sollten im Gegenzug darauf achten, dass der Lärm im erträglichen Maß bleibt. Da nächtliches Weinen von Säuglingen nicht zu verhindern ist, muss es auch geduldet werden. Sind Kinder laut, bevor sie das Haus morgens in Richtung Kindergarten oder Schule verlassen, rechtfertigt das keine Mietminderung (LG München I 31 S 20796/04).

Aber: Kinderlärm aus Nachbarwohnungen ist nicht in jeglicher Form, Dauer und Intensität von den Mitmietern hinzunehmen, nur weil er eben von Kindern stammt. Grundsätzlich ist auch hier auf das Ruhebedürfnis der Nachbarn Rücksicht zu nehmen (BGH VIIIZR 226/16). Tägliches, stundenlanges

Stampfen, Springen, Poltern, Schreien, Streit zwischen Kindern und Eltern usw. können Nachbarn das Recht geben, zum Beispiel die Miete zu mindern. Dabei kommt es auf den Einzelfall an. Art, Qualität, Dauer und Zeit der Lärmstörungen, Alter und Gesundheitszustand der Kinder sowie die Vermeidbarkeit der Lärmstörungen durch erzieherische Einwirkungen oder durch zumutbare oder sogar gebotene bauliche Maßnahmen sind zu berücksichtigen.

 

Fußballspielen, Fahrrad fahren, Inlineskaten

Auch beim Toben und Spielen in der Wohnung gibt es Grenzen. Fußball spielen gehört beispielsweise nach draußen, in den Garten, auf die Wiese oder in den Hof. Auch andere Sportarten wie Inlineskaten, Fahrrad oder Skateboard fahren sind weder in der Wohnung noch im Treppenhaus erlaubt. Das Treppenhaus ist kein Spielplatz. Deshalb ist es auch nicht erlaubt, dass Kinder einfach zum Spaß mit dem Aufzug immer wieder hoch- und runterfahren.

 

Rollläden und Waschmaschinen

Mieter haben das Recht, auch abends nach 22.00 Uhr die Rollläden ihrer Wohnung herunterzulassen. Das gilt selbst dann, wenn sich ein Nachbar durch die Geräusche der Außenjalousien gestört fühlt und behauptet, sein Kind würde hierdurch allabendlich aus dem Schlaf gerissen (AG Düsseldorf 55 C 7723/10). Auch eine Waschmaschine darf gelegentlich nach 22.00 Uhr noch laufen, wenn berufstätigen Mietern sonst kaum eine Möglichkeit dazu bleibt. Auch wenn es nach der Ruhezeitenregelung erlaubt ist, am Sonntagmorgen ab 8.00 Uhr den Staubsauger zu benutzen, sollte man seinen Nachbarn noch etwas Ruhe gönnen.

 

Fernseher, Stereoanlage

Derartige Geräte dürfen ohne zeitliche Begrenzung genutzt werden. Allerdings ist hier spätestens ab 22.00 Uhr „Zimmerlautstärke“ einzuhalten. Das bedeutet, außerhalb der Wohnung dürfen Geräusche des Fernsehers, des Radios oder des CD-Players nicht mehr oder zumindest kaum noch zu hören sein. Entscheidend ist, dass Nachbarn durch die elektronischen Geräte nicht belästigt werden dürfen.

 

Laute Musik hören und Feste feiern

Ein Grundrecht auf Feiern in der Wohnung gibt es nicht - weder einmal im Monat noch dreimal im Jahr. Wer Gäste und Freunde einlädt, sollte auf die Nachbarn Rücksicht nehmen und ab 22.00 Uhr die Nachtruhe einhalten. Wer gerne länger laute Musik hören und feiern will, sollte sich vorher mit den Anwohnern absprechen. Frühzeitig informiert, drücken die Nachbarn im Zweifelsfall eher ein Auge zu.

 

Instrument spielen

Mieter dürfen in ihrer Wohnung musizieren. Täglich sind etwa zwei Stunden erlaubt. Dabei kommt es nicht auf die Qualität, sondern auf die Lautstärke an. Als Faustregel gilt: Je lauter das Instrument, desto kürzer die Spielzeit. Bei einem Schlagzeug sind beispielsweise nur rund 45 Minuten pro Tag erlaubt. Der Vermieter darf nicht ein 100-prozenti- ges Musikverbot aussprechen, ebenso kann er den Transport eines Klaviers in die Mietwohnung auch nicht per einstweilige Verfügung stoppen (LG Frankfurt 2/11T 36/05).

Toiletten- und Badbenutzung

Männer dürfen die Toilette im Stehen benutzen. Geräuschbeeinträchtigungen müssen von den Nachbarn in einem hellhörigen Haus hingenommen werden (AG Wuppertal 34 C 262/96). Genauso darf die Hausordnung nicht verbieten, dass Mieter nach 22.00 Uhr baden (LG Köln 1S 304/96). Allerdings liegt die Toleranzgrenze hier bei 30 Minuten (OLG Düsseldorf 5 Ss [OWi] 411/90 - [OWi] 181/901).

Bellende Hunde und krähende Hähne

 

Wer im ländlichen Bereich lebt, muss einen krähenden Hahn in der Nachbarschaft hinnehmen. Anders ist das in einem Wohngebiet, hier kann das Krähen eines lautstarken Federviehs verboten werden (OLG Hamm 22 U 265/87). Nachbarn müssen Geräusche nur zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 14.00 und 16.00 Uhr ertragen. Auch Hundegebell ist nur gelegentlich zumutbar. Jault das Tier allerdings den ganzen Tag, können sich Nachbarn beschweren, und dem Halter droht sogar eine Abmahnung.


Die Flagge von Gelsenkirchen  mit dem Wappen unserer Stadt


Zeche Alma, Schacht 5  und Zeche Rheinelbe

in Gelsenkirchen Ückendorf.

Für die Kumpels dieser beiden Zechen wurde um 1870 unsere Siedlung gebaut


Zeche Alma, Schacht 5  - Zur Verfügung gestellt aus der Sammlung von Volker Bruckmann
Zeche Alma, Schacht 5 - Zur Verfügung gestellt aus der Sammlung von Volker Bruckmann
Zeche Alma - Abriss des Forderturms.  Gefunden in Gelsenkirchner Geschichten, aus Ruhrkohlezeitung von 1980
Zeche Alma - Abriss des Forderturms. Gefunden in Gelsenkirchner Geschichten, aus Ruhrkohlezeitung von 1980

Wetterschacht um 1930. Gefunden auf Gelsenkirchener Geschichten
Wetterschacht um 1930. Gefunden auf Gelsenkirchener Geschichten
Zeche Rheinelbe ca 1906. Gefunden in Gelsenkirchener Geschichten
Zeche Rheinelbe ca 1906. Gefunden in Gelsenkirchener Geschichten