Heizspiegel für Deutschland

Heizen mit Heizöl wird wieder teurer

Foto:   pixabay.com -  Symbolfoto
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GE. Wie viel zahlen Sie fürs Heizen im Vergleich mit anderen Haushalten? In der Druckversion des neuen Heizspiegels, der an der städtischen Touristinfo im Hans-Sachs-Haus und in den Bürgercentern ausliegt, erhalten Interessenten die Angaben, um Ihre Heizkosten realistisch einschätzen zu können.

 

Rund 790 Euro bezahlten Bewohner einer durchschnittlichen 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus mit Erdgas-Zentralheizung im Bundesdurchschnitt im vergangenen Jahr. Dabei gab es je nach Sanierungsstand des Hauses große Kostenunterschiede. In energetisch guten Häusern lagen die Kosten im Schnitt bei 520 Euro. In energetisch schlechteren Gebäuden waren es 1.110 Euro.

 

Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2018, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online heute im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. im Rahmen der Kampagne „Mein Klimaschutz“ veröffentlicht hat. Auf www.heizspiegel.de finden Sie Tipps zum Senken Ihrer Heizkosten und auch detaillierte Vergleichsdaten zu den verschiedenen Baualtersklassen.

 

Tipps und genaue Analyse

 

Die Energiepreise von Erdgas, Heizöl und Fernwärme haben sich im vergangenen Jahr unterschiedlich entwickelt. Der Heizöl-Preis ist deutlich gestiegen, die Preise für Erdgas und Fernwärme sind leicht gesunken. Dieser Trend wird sich vermutlich fortsetzen. Heizen mit Heizöl wird noch teurer werden und seinen Kostenvorteil gegenüber Erdgas verlieren.

 

 

Um Ihre Heizung optimal auf den Winter vorzubereiten, bekommen Sie Informationsmaterialien und Beratung zu Fördermitteln bei der städtischen Klimaschutzmanagerin Kirsten Sassning unter der Rufnummer 0209 / 169-4202.

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Das glaubt man nicht

Güterzug fährt durch Wohnanlage

Die Darstellung ist unverbindlich. Schranken sollen die Stellen markieren, an dem die Züge den Wohnbereich wieder verlassen
Die Darstellung ist unverbindlich. Schranken sollen die Stellen markieren, an dem die Züge den Wohnbereich wieder verlassen

Bericht aus der MieterZeitung des Deutschen Mieterbund 5/2018

An unter ihren Wohnungen durchfahrende Güterzüge werden sich die zukünftigen Mieter gewöhnen. müssen.

 

Der Anblick, dass eine Lok aus einem Wohngebäude wie aus einer Tiefgarage kommt, wird auch manchen Passanten erstaunen. Doch für Innenstädte, in denen die Bodenpreise immer höher schießen, ist das Überbauen einer Eisenbahntrasse sicher eine neue Möglichkeit, Platz für Wohnungen zu schaffen. Nach den jetzt genehmigten Plänen der Projektentwickler, die Unternehmen Friedrich Wassermann und WvM Immobilien, entstehen am ehemaligen Braunsfelder Bahnhof in Köln in drei Häusern 67 Wohnungen und knapp 600 Quadratmeter Gewerbefläche über und neben der Güterzugtrasse.

 

Der technische und finanzielle Aufwand, die Eisenbahntrasse sicher einzuhausen, ist hoch. So wird unter anderem das Gleis neu verlegt, um es zu entkoppeln und so abfedern zu können. Die Güterzüge - zurzeit sind es rund 20 pro Tag - werden durch einen

nicht durchgehend geschlossenen Tunnel fahren. Erhebliche Untersuchungen waren auch zum Brandschutz erforderlich. Die Prüfung der Lärmbelastung hat ergeben, dass der Lärm durch die Einhausung sogar vermindert wird.

 

Mit den Bauarbeiten hat die Firma bereits im September begonnen. Bis Februar 2021 soll der Neubau am Clarenbachplatz fertig sein. Zeitverzögerungen befürchtet der Investor aber wegen der angespannten Lage auf dem Baumarkt

 

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Lichterloh im Kopf !!

Die Hitze zu groß und der Kopf verwirrt.

Foto:   pixabay.com Symbolbild
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Warnung der Redaktion Ückendorf-Aktuell.org

 

Die achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder sogar eine unglücklich platzierte alte Glasflasche können während dieser Trockenperiode verheerende Folgen haben. In Sekundenschnelle entsteht ein nicht mehr kontrollierbarer Flächenbrand. Welche Folgen daraus entstehen hören und sehen wir im Moment, nahezu täglich.

 

Daher: Absolute Vorsicht ist geboten

 

Und hier der Beitrag eines empörten Lesers über diverse Missstände und absoluter Brandgefahr

 

Er schrieb an uns unter dem  Titel:

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Betriebskosten

Mieterzeitung 3/2018

Eine „Notdienstpauschale“ ist nicht über die Nebenkosten auf die Mieter umlegbar, da die Kosten für die Einrichtung eines Notdienstes den Verwaltungskosten zuzuordnen sind (AG Charlottenburg - 215 C 311/17, WuM 2018,208).


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Vermieter muss an jobcenterzurückzahlen

Foto:   pixabay.com
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Mieterzeitung 3/2018

Zahlt das Jobcenter versehentlich nach Beendigung des Mietverhältnisses noch eine Monatsmiete an den Vermieter, kann es die Mietzahlung direkt vom Vermieter zurückfordern. Das Jobcenter muss sich nicht an den Mieter halten, dem es die Miete gezahlt hat, entschied der Bundesgerichtshof (BGH VIII ZR 39 /17). Hier erfolgten auf Antrag des Mieters die Mietzahlungen durch das Jobcenter unmittelbar an den Vermieter. Obwohl das Mietverhältnis zum 31. Juli endete und der Mieter am 24. Juli einen Mietvertrag über eine neue Wohnung beim Jobcenter eingereicht hatte, überwies das Jobcenter versehentlich noch die August-Miete an den Vermieter. Der weigerte sich, die Miete zurückzuzahlen. Letztlich sei die Mietzahlung durch den Mieter erfolgt und dem gegenüber stünden noch verschiedene Forderungen aus, die er jetzt mit der Mietzahlung verrechnen wollte. Der Bundesgerichtshof erklärte, der Vermieter müsse die Miete zurückzahlen. Der korrekte Weg sei eigentlich, dass der Mieter das Geld vom Vermieter zurückfordern müsse und das Jobcenter dann die Miete vom Mieter verlangen könne. Hier aber sei dem Vermieter von Anfang an klar gewesen, dass er nur versehentlich die August-Miete erhalten habe, weil das Mietverhältnis schon beendet war.


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Kündigung

Foto:   pixabay.com
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Mieterzeitung 3/2018

Die Störung des Hausfriedens durch Lärm und Gewalt gegen Mitbewohner sowie die Beleidigung und massive Bedrohung von Nachbarn rechtfertigt die fristlose Kündigung durch den Vermieter (AG München - 474 C18956/16, WuM 2018,84).


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Rauchwarnmelder

Mieterzeitung 3/2018

Die Verweigerung des Zutritts für den Vermieter oder dessen Beauftragte zwecks Überprüfung und Wartung von Rauchwarnmeldern ist wegen der damit einhergehenden Gefährdung der Mietsache und der Mitbewohner des Objekts eine schwerwiegende Vertragsverletzung, die den Vermieter zur fristlosen Kündigung berechtigt (LG Konstanz - A 11 S 83/17, WuM 2018,201).


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Nutzungsentschädigung

Mieterzeitung 3/2018

 

 Ein zwar vor Beendigung des Mietverhältnisses bestehender, aber erst danach dem Vermieter angezeigter Mangel führt nicht zu einer Minderung der vom Mieter geschuldeten Nutzungsentschädigung (LG Krefeld - 2 S 65/16, GE 2018,197).


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Schadensersatzansprüche

Foto:   pixabay.com
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Mieterzeitung 3/2018

Ein Vermieter kann sofort Schadensersatz wegen einer Schädigung der Mietsache fordern, ohne dem Mieter vorher eine Frist zur Beseitigung der Schäden gesetzt zu haben, entschied der Bundesgerichtshof (BGH VIII 157/17). Nach Beendigung des Mietverhältnisses hatte der Vermieter Schadensersatz in Höhe von 5.171 Euro gefordert wegen eines vom Mieter zu verantwortenden Schimmelbefalls in mehreren Räumen, wegen mangelnder Pflege der Badezimmerarmaturen und eines Lackschadens an einem Heizkörper sowie wegen eines daraus resultierenden fünfmonatigen Mietausfalls.

 

Der Bundesgerichtshof bestätigte den Schadensersatzanspruch des Vermieters. Beruht die Beschädigung der Mietsache darauf, dass der Mieter die Wohnung nicht schonend und pfleglich behandelt hat, kann der Vermieter nach seiner Wahl entweder Schadensbeseitigung oder Schadensersatz, das heißt Geld, fordern. Der Vermieter muss keine Frist zur Schadensbehebung setzen. Anders, wenn der Mieter seine Pflicht zur Vornahme von Schönheitsreparaturen gar nicht oder nur schlecht erfüllt hat. Dann muss der Vermieter seinem Mieter grundsätzlich die Gelegenheit geben, die notwendigen Schönheitsreparaturen durchzuführen. Er muss eine entsprechende Frist setzen.


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Stillschweigende Zustimmung

Foto:   pixabay.com
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Zeitung Mieterbund 3/218

 

Die Zustimmung zur Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete durch schlüssiges Verhalten, also Zahlung der geforderten Mieterhöhung, reicht aus. Der Vermieter hat keinen Anspruch auf eine schriftliche Zustimmung (BGH VIII ZB 74/16). Hier hatte der Vermieter zum 1. Februar die Miete erhöht und dann, weil er die geforderte schriftliche Zustimmungserklärung des Mieters nicht erhalten hat, im April auf Zustimmung zur Mieterhöhung geklagt. Der Mieter hatte aber die Mieterhöhung bereits für die Monate Februar, März und April pünktlich gezahlt. Der Bundesgerichtshof stellte jetzt klar, dass der Mieter der Mieterhöhung bereits vor Einreichung der Klage stillschweigend wirksam zugestimmt hatte, weil er die geforderte Mieterhöhung dreimal in Folge vorbehaltlos gezahlt hatte. Eine schriftliche Erklärung könne der Vermieter nicht verlangen, eine entsprechende Formvorschrift gebe es im Gesetz nicht.

 


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Alles bleibt beim Alten

Grundsteuerbescheide sind weiterhin bindend

 

Urteil zur Verfassungsbeschwerde wird vor Mitte 2018 nicht erwartet

 

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat Mitte Januar über zwei Verfassungsbeschwerden zur Verfassungsmäßigkeit der Einheitsbewertung von Grundstücken verhandelt. Ein Urteil wird vor Mitte 2018 nicht erwartet.

Von Seiten einzelner Interessenverbände ist geraten worden, gegen die Grundsteuerfestsetzung anhand vorgefertigter Schriftsätze Widerspruch einzulegen…mehr

 

https://www.ueckendorf-aktuell.org/2018/02/12/alles-bleibt-beim-alten/

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