Neuer Zähler, smart gerechnet

ELE - Kunden entstehen keine Mehrkosten durch den Zählerwechsel

 

 

Auch im Emscher-Lippe-Land hat der flächendeckende Einbau moderner Messtechnik begonnen, wie im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende vorgeschrieben. Kunden mit einem Jahresverbrauch von maximal 6.000 kWh erhalten dabei zukünftig eine moderne Messeinrichtung. „Das sind weitaus die meisten unserer Kunden“, erklärt Christian Hofmann von der ELE. Beider Technik handelt es sich um digitale Stromzähler, die mehr Möglichkeiten bieten als der altbekannte schwarze Ferraris-Zähler mit der Drehscheibe. Sie können beispielsweise Tages-, Wochen- und Monatsverbrauchswerte speichern und anzeigen. Die modernen Messeinrichtungen werden bereits eingebaut, bis 2032 sollen alle Zähler auf die vom Gesetzgeber geforderte Technik umgestellt sein.

Für Haushalte mit einem Verbrauch über 6.000 kWh sieht das Gesetz stufenweise bis 2027 den Einbau intelligenter Messsysteme - die sogenannten Smart Meter - vor. Im Gegensatz zu den modernen Messeinrichtungen sind die intelligenten Messsysteme zusätzlich mit einer Übertragungseinheit ausgestattet, die den Stromverbrauch nicht nur messen, sondern auch versenden können. Die klassische Ablesung des Stromzählers durch einen Mitarbeiter entfällt komplett. Der Einbau von intelligenten Messsystemen ist noch nicht gestartet, die Verfügbarkeit der Gerätetechnik wird für 2018 erwartet.

Die Kosten für die Umrüstung auf die neue Messtechnik hat der Gesetzgeber detailliert festgelegt. Stromkunden der ELE müssen sich darüber allerdings zunächst keine Gedanken machen. „Wir unterstützen unsere Kunden seit vielen Jahren in Sachen Energieeffizienz und Energiesparen und werden das auch weiterhin tun“, so Christian Hofmann. „Dazu zählt für uns auch, die Mehrkosten für neue Zähler bis auf Weiteres nicht über die Strompreise weiterzugeben.“